Berlin Rebels GFL Seniors: Der Fluch geht weiter!
Der Schwäbisch Hall Fluch konnte auch in Berlin nicht gebrochen werden.
Es soll einfach nicht sein.
Auch im Heimspiel müssen sich die Berlin Rebels den Schwäbisch Hall Unicorns mit 33:38 geschlagen geben.
Wie immer geben die Berliner ihren ersten Offense Drive ohne Punkte wieder her und müssen auch im ersten Defense Drive einen 82 Yards TD durch WR Rayjuon Pringle hinnehmen (PAT gut 00:07)
Auch der zweite Offensedrive hatte noch Sand im Getriebe. Ein Pass von QB Ty Fields wurde abgefangen und brachte die Unicorns in Ballbesitz und bald darauf auch in FG Range.
Schlimmeres konnte durch DB Alex Spillum verhindert werden.
Das 20 yards FG wurde dann durch Unicorns Kicker Jimmy Sawang in 3 Punkte verwandelt (00:10)
Ausruhen auf dem Vorsprung konnten sich die Unicorns nicht, denn jetzt zündeten die Rebels.
Kick Off durch die Unicorns und ein 95 Yards KOR TD durch Rebels WR Nate Stewart zum dahinschmelzen. (PAT Kris Cain/ 07:10) Und jetzt waren alle wach.
Die Unicorns wurden zum Punt gezwungen und der missglückte ordentlich. Der Punt konnte noch gekickt werden, aber deutlich zu kurz, was die Rebels in eine Top Feld Position brachte.
Den Rest überwand QB TY Fields dann mit einem Pass auf WR Jermaine Enyiagu, der den TD erzielte. (PAT Kris Cain/ 14:10)
Und weiter gings mit Punkten für die Berliner. Die Defense zwang die Unicorns circa an der Mittellinie zum 4 and out und nutzten diese Feldposition erneut für Punkte per Pass von Ty Fields auf Ben Teuber. (PAT Kris Cain/ 21:10)
Leider war das noch nicht der Halbzeitstand. Noch ein Offense Drive der Unicorns und diesen wandeln sie auch in Punkte um.
Somit verkürzen die Unicorns noch vor der Pause auf 12:17 und verlassen das Feld.
Die zweite Halbzeit beginnt wie die erste endete. Und zwar mit Punkten für die Gäste.
Kelley Joiner trägt den Ball in die Endzone zum 21:24.
Und wenn's schon nicht läuft, dann kommt auch noch Pech dazu. Die Rebels stehen wenige Yards vor der Endzone. Der nächste Pass oder der nächste Hand Off bringt die nächsten Punkte alles gut. Aber weit gefehlt. Gleich zweimal fangen die Unicorns den Ball ab und tragen ihn zurück in die Endzone (21:38) Aber aufgeben ist keine Option, denn noch sind hier nicht alle Messen gesungen.
TD Nate Stewart und die Rebels sind wieder dran. 27:31, denn der 2PT Versuch missglückt leider. Ja, man kann jetzt wieder losschreien “Miss management, nehmt doch den Kick!” Aber wir denken uns schon was dabei, wenn wir ne 2PT versuchen so wie jedes Team. Da ist eben das Risiko höher, dass es schief geht. Ist uns allen bewusst.
Und auch Jermaine Enyiagu schlägt erneut zu. Pass auf Jermaine und der lässt seinen Defender stehen und läuft weiter in die Endzone. So leicht kriegt man den Jungen nicht von den Füßen. (2Pt nicht gut/ 33:38) Und das ist dann leider auch schon der Endstand. Der Onsite Kick klappt aber rollt ins aus und somit bleiben die Unicorns am Ball. Kurz Hoffnung kaimt auf durch Strafen, das First Down zu verhindern, aber sie schaffen es doch und knien ab.
Ein Spiel auf Augenhöhe absolut und kein Durchmarsch für die Gäste.
Aber am Ende haben sie doch die Nase vorn.
Frustrierend, ja aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Können wir auch gar nicht, denn am Samstag warten bereits die Dresden Monarchs auf uns. Und das wird kein bisschen leichter.
BE A REBEL. BE BERLIN. BE DIFFERENT!